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Imperiale Lebensweise: Leben auf Kosten anderer

Wird gegeben von Alex

Dokumentation

Ablauf und Inhalte

  1. Einleitung
  2. Vorstellung des Begriffs der imperialen Lebensweise
  3. Diskussion: Was sind eure Eindrücke zu dieser Definition?
    1. Hilfsfrage: Womit stimmt ihr überein, was widerstrebt euch?
    2. Hilfsfrage: Welche Aspekte fehlen euch, was würdet ihr betonen?
    3. Hilfsfrage: Wie kann eine solche Definition helfen?
  4. Leitfrage: Was bringt es uns über unsere Lebensweise zu reflektieren?
  5. Leitfrage: Was können wir an unserer Lebensweise ändern und welche Auswirkungen hat das?

Stichworte Begriff der imperialen Lebensweise

  • These: Änderungen der Struktur sind schwierig, weil die imperiale Lebensweise in unserem Alltag und Organisationen stark verankert ist.
  • Es geht hierbei um die Verbindung von Handlungen im Alltag mit gesellschaftlichen Strukturen die diese ermöglichen, erzwingen oder als normal erscheinen lassen.
    • Alltagspraxen: z.B. Fleisch essen, Auto fahren
    • Gesellschaftliche Strukturen: Abbau von Ressourcen an anderen Orten, Wertschöpfung, Überbewertung von nicht-Sorgearbeit oder Arbeit in anderen Ländern, Reduzierung von Naturräumen auf Funktion der CO² Bindung
  • Aussage: Die Vorstellung vom guten Leben ist für die Mehrheit mit Konsumnormen verbunden die sich globaler Ungleichheit bemächtigen
  • Kerngedanke: Das Alltagsleben in den kapitalistischen Zentren wird über gesellschaftliche und Naturverhältnisse andernorts ermöglicht.
    • Im Wesentlichen über Zugriff auf Arbeitsvermögen, natürliche Ressourcen und Senken (CO²)
  • Bei der Nutzung von Alltagsgegenständen ist nicht sichtbar unter welchen Bedingungen Ressourcen extrahiert wurden und die Produkte hergestellt wurden. Außerdem sieht man nicht wieviel Energie verbraucht wurde.
    • Beispiel: Riesige Avocadoplantagen die das Grundwasser aus dem Boden ziehen (1 Avocado = 1000 Liter) und das Leben für die Menschen unerträglich machen, da ihnen Wasser fehlt
    • Beispiel 2: Tomaten die von illegalisierten Migrantinnen in Spanien unter Ausbeutung angebaut werden

Dimensionen der imperialen Lebensweise

  • Produktion und Konsum
    • Produktion von Produkten oder Vor Produkten andernorts und einbehalt des Mehrwerts in den Zentren
    • Privatisierung von gemeinschaftlichen Flächen
  • Hegemonie
    • Die Lebensweise wird nicht nur von der herrschenden Klasse akzeptiert, sondern auch von den beherrschaten akzeptiert und als mehr Handlungsmöglichkeiten empfunden (leichteres Leben durch z.B. smarte Glühbirnen, man kann die ganze Welt bereisen
    • Entscheidungen die die Lebensweise reproduzieren und nicht nachaltig sind werden als normal angesehen
  • Hierachisierung
    • Herrschaftsverhältnisse
    • Statuskonsum
    • Geschlecht: Fleischkonsum und Autofahren
    • Konflikt zwischen gleichen Lebensvorstellung und sozialer Ungleichheit
  • Externalisierung

Fazit

Es ist schwierig, aber man kann im kleinen anfangen